Willkommen im Bereich zum Publizieren im Open Access

Die direkte und freie Verfügbarkeit von Informationen ist eine wichtige Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses. Die Publikation des Forschungsoutputs im Open Access leisten dazu einen wertvollen Beitrag.

Aufbauend auf den zahlreichen Erfahrungen in der gesamten fachlichen Breite und Tiefe der einzelnen Disziplinen der Mobilitäts- und Verkehrsforschung ist es ein Ziel des Fachinformationsdienstes, die Forschenden zu allen Fragen des Publizierens auf dem sog. Goldenen und dem Grünen Weg im Open Access zu unterstützen. Nehmen Sie dazu gerne direkt mit uns Kontakt auf oder informieren Sie sich im Folgenden, was der FID für Sie tun kann:


Mehr zum Thema Open Access

Open Access beschreibt den freien und direkten Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Forschungsinformationen. Grundsätzlich ist dieses Ziel über den Goldenen Weg oder den Grünen Weg zu erreichen. 

Goldener Weg: Der Goldene Weg des Open Access Publizierens – auch Gold Open Access oder Goldener Open Access genannt – bezeichnet die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Werke als Artikel in Open Access Zeitschriften, als Open Access Monografie oder als Beitrag in einem Open Access erscheinenden Sammelwerk oder Konferenzband.

Grüner Weg: Der Grüne Weg – auch Self-Archiving, Selbstarchivierung oder Grüner Open Access – bezeichnet die zusätzliche Veröffentlichung von in einem Verlag oder einer Zeitschrift erschienenen Dokumenten auf institutionellen oder disziplinären Open Access Dokumentenservern bzw. Repositorien.

Mit einer Veröffentlichung im Open Access sind zahlreiche Vorteile für Sie und Ihre Fachcommunity verbunden, wie z.B.:

  • Unterstützung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen
  • Erhöhung der potentiellen Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit
  • Gute Auffindbarkeit über Suchmaschinen und Nachweisdienste
  • Förderung der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Verbleib der Verwertungsrechte bei der Autorin/beim Autor
  • Sicherung der langfristigen Verfügbarkeit der Forschungsergebnisse

Weitere Informationen finden Sie u.a. auf der Plattform Open-Access.net.

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Erstveröffentlichung über den Goldenen Weg

 

Zu den wesentlichen Vorteilen des Goldenen Wegs im Open Access gehört, dass Sie als Autor/-in die volle Kontrolle über die Verwertung Ihrer Publikation behalten und einen direkten Beitrag zur schnellen und freien Verbreitung Ihrer Ergebnisse leisten. Der FID unterstützt Sie gern auf diesem Weg. Von der Auswahl eines passenden qualitätsgesicherten Open Access Journals über die Klärung einer gegebenenfalls erforderlichen Finanzierung von Artikelveröffentlichungsgebühren bis hin zur Beratung zu Nutzungs- und Lizenzvereinbarungen können wir den Prozess aktiv gemeinsam mit Ihnen begleiten und gestalten.

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Zweitveröffentlichung über den Grünen Weg

Sie haben bereits einen Beitrag veröffentlicht und möchten diese wertvollen wissenschaftlichen Erkenntnisse durch die Überführung in Open Access einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen? Vielfach verfügen Autoren und Autorinnen über das Recht zur Zweitveröffentlichung. Dies bedeutet, dass der Verlag, bei dem Sie die Erstveröffentlichung vorgenommen haben, Ihnen die Möglichkeit gibt, den Beitrag (z.B. als Postprint) nach einer zeitlichen Sperrfrist einem nicht-kommerziellen Repositorium zur Verfügung zu stellen. Ein Repositorium ist eine öffentlich zugängliche Datenbank, die Ihren Artikel im Volltext und die Informationen über Inhalt und Urheberschaft indexiert und auffindbar macht. Andere Forscher/-innen können Ihren Beitrag dann sowohl beim Verlag als auch in dem von Ihnen gewählten Repositorium finden.

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Finanzielle Unterstützung bei der Veröffentlichung

Wenn Sie sich für ein wissenschaftlich anerkanntes Open Access Journal entschieden haben und Ihr Beitrag zur Veröffentlichung angenommen wurde, müssen Sie gegebenenfalls eine Artikelbearbeitungsgebühr (Article Processing Charge bzw.APC) an den Herausgeber bezahlen. Diese Gebühr kann in vielen Fällen von einem Dritten wie z.B. durch Publikationsfonds Ihrer Institution oder Bibliothek übernommen werden, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind.

Eine Finanzierung der Artikelbearbeitungsgebühren ist nicht möglich, wenn

  • es sich um ein Closed Access Journal handelt, welches lediglich die Option zum Open Access unterstützt (Hybrid Journal)
  • die Artikelbearbeitungsgebühr zu hoch ist
  • es sich um ein Fake- oder Junk-Journal handelt.

Gern unterstützen wir Sie bei der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit oder der Verhandlung von Artikelbearbeitungsgebühren.

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Fachlich passendes Open Access Journal

Wir unterstützen Sie gern bei der Auswahl eines passenden qualitätsgesicherten Journals, welches optimal zu Ihrer Veröffentlichung und Ihren Anforderungen passt. Dazu schauen wir uns gemeinsam mit Ihnen die Art der gewünschten Veröffentlichung, das Thema sowie die adressierte Zielgruppe an und führen einen Auswahlprozess auf der Basis von Keywords durch. Bei Bedarf berücksichtigen wir bei der Recherche auch Faktoren zur Impact-Messung. Im Anschluss geben wir Ihnen Empfehlungen, welche Open Access Journals für Sie besonders interessant sind.

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Veröffentlichung in einem Fake- oder Junk-Journal vermeiden

Der FID behält das wissenschaftliche Publikationsumfeld stets im Blick. Leider gibt es auch hier Marktteilnehmer, die sich nicht an die hohen Standards des wissenschaftlichen Publizierens halten. Bei der Auswahl der Zielpublikation heißt es daher Think-Check-Submit. Wir helfen Ihnen gerne, unseriöse Journals zu erkennen und zu vermeiden.

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Ein eigenes wissenschaftliches Journal herausgeben

Jede Disziplin und jede Fachrichtung hat spezielle Anforderungen und Erwartungen, wenn es um die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Informationen geht. Nicht immer werden diese Erwartungen durch bereits existierende Journals optimal bedient oder es fehlt gänzlich an einem passenden Medium. In diesem Fall können Sie selbst Herausgeber eines wissenschaftlichen Journals werden - schnell, einfach und mit der tatkräftigen Unterstützung des FID. Wir stellen Ihnen alle notwendigen Bausteine bereit, damit Sie Ihr Journal selbst aufbauen und verwalten können.

Der FID nutzt dazu das Open Journal System, welches weltweit hundertfach erprobt und bewährt ist. Auf dieser Basis können Sie alle Arbeitsschritte von der Ansprache potentieller Autoren/Autorinnen und Gutachter/Gutacherinnen bis zum fertigen Layout einer Journal-Ausgabe beeinflussen und steuern. Durch Schulungen und technische Unterstützung stellen wir sicher, dass Sie sich auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren können.

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Kontakt und Beratung

Christian Bilz
christian.bilzslub-dresdende
Tel: +49 351 4677 137

Mehr über den FID

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