Willkommen im Bereich Forschungsdaten

Forschungsdaten in jeglicher Form, die etwa durch Digitalisierung, Quellenforschung, Experimente, Messungen, Erhebungen oder Befragungen generiert wurden, sind die Basis jeder wissenschaftlichen Arbeit. Insbesondere die Mobilitäts- und Verkehrsforschung ist in Zeiten von Elektromobilität und strukturellem Wandel auf qualitativ und quantitativ hochwertige Forschungsdaten angewiesen. Ihre Bedeutung nimmt insbesondere in Zeiten von eScience und Big Data stetig zu. Je nach Projekt und Forschungsgebiet sind für das Management der anfallenden, oft digitalen Daten unterschiedlichste Anforderungen zu erfüllen, angefangen bei der geeigneten Aufbereitung der Daten für eine Publikation und der Erzeugung guter Metadaten, über die Suche und Auswahl des geeigneten Repositoriums bis hin zur Bestimmung einer geeigneten Nachnutzungslizenz für die Forschungsdaten.


All dies stellt den Wissenschaftsbetrieb vor ganz neue Herausforderungen, eröffnet aber gleichzeitig auch neue Möglichkeiten für die Forschenden und ihre wissenschaftliche Arbeit. Der Fachinformationsdienst Mobilitäts- und Verkehrsforschung möchte daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Disziplinen mit einem umfassenden Beratungs- und Informationsangebot zum Thema Forschungsdaten unterstützen. Nehmen Sie dazu gerne direkt mit uns Kontakt auf oder informieren Sie sich im Folgenden, was der FID move für Sie tun kann:


Forschungsdaten

Als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler steht man sehr oft vor dem Problem, dass die Verfügbarkeit, Auffindbarkeit und Zugänglichkeit von Forschungsdaten nur unzureichend oder gar nicht gegeben ist. Sei es, dass diese nicht veröffentlicht wurden, sie im Internet nur sehr schwer zu finden sind oder nicht als freie Daten vorliegen. Der FID move möchte diesen Zustand gemeinsam mit der Fachcommunity langfristig verbessern. Hierzu erfassen wir die verfügbaren Datenportale, analysieren die darin enthaltenen Daten und arbeiten aktiv daran eine möglichst einfache Nutzung aller für Ihre wissenschaftliche Arbeit benötigten Forschungsdaten sicherzustellen. Teilen Sie uns daher auch gerne mit, bei welchen für Sie relevanten Forschungsdaten die Beschaffung problematisch ist.

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Forschungsdatenlebenszyklus

Der Lebenszyklus von Forschungsdaten deckt alle Schritte ab, die für ein erfolgreiches Forschungsdatenmanagement berücksichtigt werden müssen. Darunter fallen die

  • Planung der Datenerhebung und des Datenmanagements
  • Erzeugung der Daten durch Experimente, Messungen, Interviews, Beobachtungen, Simulationen, etc.
  • Verarbeitung der gewonnen Daten und Überführung in eine geeignete Form für die spätere Auswertung
  • Analyse der verarbeiteten Daten zur Generierung der eigentlichen Forschungsergebnisse
  • Archivierung ausgewählter Daten für eine langfristige Sicherung
  • Publikation der aufbereiteten Forschungsdaten in einer geeigneten Form
  • Nachnutzung der Forschungsdaten durch geeignete Lizenz sicherstellen

Jeder dieser Schritte erfordert besondere Maßnahmen, um einen erfolgreichen Forschungsdatenkreislauf auch nach Projektende sicherzustellen. Und bei jedem dieser Schritte stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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Forschungsdatenmanagement

Das Forschungsdatenmanagement soll die langfristige Nachnutzbarkeit Ihrer Forschungsdaten sicherstellen. Daher ist es empfehlenswert sich bereits vor Projektbeginn detailliert mit den notwendigen Methoden und Verfahren, die über den gesamten Forschungsdatenlebenszyklus zu berücksichtigen sind, zu befassen und diese in Form eines Datenmanagementplans (DMP) zu erfassen. Bei vielen Fördereinrichtungen ist ein DMP bereits heute Voraussetzung für eine erfolgreiche Projektbewilligung. Dabei sollte insbesondere auf die Einhaltung der FAIR-Prinzipien für Forschungsdaten (Findable – Accessible – Interoperable – Reusable) geachtet werden. Damit der Überblick während der Projektphase nicht verloren geht, existieren verschiedene Tools, die Sie von der Planung bis zur späteren Umsetzung Ihres DMP unterstützen.

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Publikation von Forschungsdaten

Nicht nur die Publikation von Forschungsergebnissen, sondern auch die Veröffentlichung der zugehörigen Forschungsdaten stellt einen Wert an sich dar, insbesondere für die Verifikation von Ergebnissen und die spätere Nachnutzung. Mithilfe von persistenten Identifiern (PID) wie dem weit verbreiteten DOI (Digital Object Identifier) wird die Reichweite und Sichtbarkeit der eigenen Forschung erhöht. Nicht zuletzt wird der freie und langfristige Zugang zu Forschungsdaten auch von immer mehr Forschungsförderern eingefordert. Hierfür muss zunächst ein geeignetes Repositorium gefunden sowie eine passende Nachnutzungslizenz für die Forschungsdaten ausgewählt werden, bevor diese für die Veröffentlichung entsprechend aufbereitet werden können. Dabei helfen wir Ihnen gern.

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Kontakt und Beratung

Mathias Begoin
mathias.begoin@tib.eu
Tel: +49 511 7625 140

Mehr über den FID

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